App erstellen Kosten 2026: Was kostet App-Entwicklung wirklich?

January 15, 2026
9 minuten
Inhaltsübersicht
App erstellen Kosten 2026: Was kostet App-Entwicklung wirklich?
Dennis Polevik

Dennis Polevik

CEO · Autor dieses Artikels

Ergebnisorientierter Führungskraft mit über 6 Jahren Erfahrung in den Bereichen Operations, Business Development, Growth Marketing, Produkt- und Projektmanagement sowie Softwareentwicklung. Nachweisliche Erfolge beim Aufbau und Skalieren von Startups, bei der Entwicklung von Go‑to‑Market‑ und Monetarisierungsstrategien sowie beim Aufbau leistungsstarker Teams. Spezialisiert darauf, komplexe Herausforderungen in innovative Lösungen zu verwandeln. Leidenschaftlich interessiert an Startups und der No‑Code/Low‑Code‑Entwicklung.

Wer sich 2026 über App erstellen Kosten informiert, merkt schnell, warum es so viele unterschiedliche Antworten gibt. Die genannten Preise schwanken stark, weil kaum ein Projekt dem anderen gleicht – unterschiedliche Ziele, technische Anforderungen und Marktbedingungen sorgen für große Unterschiede. Das macht die erste Einschätzung für Gründer und Entscheider oft schwierig.

Kurz vorab: Die typischen Aufwendungen reichen von niedrigen fünfstelligen Beträgen bis hin zu deutlich sechsstelligen Summen. Ein simpler MVP hat einen komplett anderen Ausgabenrahmen als eine skalierbare Business-Anwendung mit Backend, Schnittstellen und individuellem Design.

Besonders relevant für Startups und kleine Teams sind schnelle MVP-Ansätze und moderne Low-Code- und No-Code-Lösungen. Wir erklären, wann sich diese lohnen und wo klassische Entwicklung langfristig die bessere Wahl ist. 

Auch für Geschäftsführer, Produkt- und Marketingverantwortliche geht es um mehr als nur den Startpreis. Themen wie Wartung, Support, Weiterentwicklung und Skalierung spielen 2026 eine zentrale Rolle. Wer diese Punkte früh berücksichtigt, behält Kontrolle über den Aufwand und trifft fundiertere Entscheidungen.

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App Kostenübersicht 2026

Wer sich erstmals mit den Kosten für App Entwicklung beschäftigt, sucht vor allem eines: eine schnelle, realistische Orientierung. Diese Zahlen ersetzen kein Angebot, helfen aber dabei, Größenordnungen zu verstehen und Erwartungen einzuordnen. Entscheidend ist dabei weniger der Standort des Dienstleisters als der tatsächliche Umfang des Projekts.

Preisspannen nach Komplexität

Die folgende App Kostenübersicht zeigt typische Preisspannen für 2026 – abhängig von Komplexität, Funktionsumfang und Qualitätsanspruch. Europäische und US-amerikanische Budgets können sich unterscheiden, das Grundprinzip bleibt jedoch gleich: Mehr Scope und höhere Qualität bedeuten mehr Aufwand.

Komplexität Grobe Kosten Typische Funktionen
🌱 Einfach
ca. 15.000–30.000 € Login, statische Inhalte, Kontaktformular, einfache Logik
🏗️ Mittel
ca. 30.000–60.000 € Nutzerprofile, Datenbank, Push-Nachrichten, Basis-API
⚙️ Komplex
ca. 60.000–120.000 € Rollen & Rechte, Backend-Logik, Payments, externes API
🏢 Enterprise
ab ca. 120.000 € Skalierung, Security, individuelle Architektur, Admin-Tools

Für viele Startups ist ein schlankes MVP der sinnvollste Einstieg. Es reduziert Risiken, beschleunigt den Launch und liefert echtes Marktfeedback. Entscheidend ist eine saubere Aufwandsschätzung, die nicht nur die Entwicklung, sondern auch Tests und Qualitätssicherung berücksichtigt.

Welche Infos braucht man für eine Schätzung?

Um eine belastbare Kostenschätzung zu erhalten, sollten Sie möglichst klar beantworten können:

  1. Für welche Plattformen soll die Anwendung entwickelt werden?
  2. Gibt es unterschiedliche Benutzerrollen?
  3. Welche Kernfunktionen sind zum Start zwingend nötig?
  4. Sind externe Integrationen (z. B. CRM, Payment, Tools) geplant?
  5. Benötigen Sie ein individuelles oder ein Standard-Design?
  6. Wird ein eigenes Backend benötigt?
  7. Welche Daten müssen gespeichert oder verarbeitet werden?
  8. Gibt es rechtliche oder sicherheitsrelevante Anforderungen?
  9. Wie sieht der gewünschte Zeitrahmen bis zum Launch aus?

Je präziser diese Punkte definiert sind, desto verlässlicher fällt die Einschätzung aus. Das spart Zeit, Geld und verhindert Missverständnisse – egal ob Sie mit einer Agentur, Freelancern oder einem Inhouse-Team arbeiten.

Die wichtigsten Treiber für App erstellen Kosten

Warum unterscheiden sich die Kosten einer App Entwicklung oft so stark, selbst bei scheinbar ähnlichen Ideen? Der Grund liegt in den Details: Funktionen, Technik, Design und langfristiger Betrieb bestimmen den Preis. Wer diese Faktoren versteht, kann bewusster entscheiden und unnötige Ausgaben vermeiden.

Features & Integrationen

Jede zusätzliche Funktion erhöht die Komplexität. Push-Benachrichtigungen erfordern Infrastruktur, saubere Logik und Tests auf vielen Geräten. In-App-Käufe bringen rechtliche Vorgaben und zusätzliche Fehlerquellen mit sich. Externe Integrationen wie Payment-Anbieter erhöhen Entwicklungs- und Wartungsaufwand.

Plattformwahl (iOS / Android / Web)

Eine Anwendung für zwei Plattformen ist nicht einfach "doppelt hochladen". Jede Plattform hat eigene technische Vorgaben und Designrichtlinien. Für iOS und Android müssen Funktionen getestet, Bugs separat behoben und Updates koordiniert werden.

Backend & Admin

Moderne Anwendunen sind in erster Linie Backend-Projekte. Nutzerverwaltung, Logik und Sicherheit laufen im Hintergrund. Typische Bausteine sind eine API, eine strukturierte Datenbank und ein Admin-Panel. Je komplexer die Geschäftslogik, desto höher der Aufwand.

UI/UX & Anzahl Screens

Jedes zusätzliche Screen bedeutet Konzeptarbeit, UI/UX Design, Umsetzung, Tests und Abstimmung. Die Kette ist klar: mehr Screens → mehr Design → mehr Entwicklung → mehr Qualitätssicherung.

Frühe Wireframes und ein sauberes Mockup helfen, Aufwendungen zu kontrollieren. Änderungen spät im Prozess sind besonders teuer, da sie mehrere Gewerke betreffen. Wer hier strukturiert vorgeht, kann die App programmieren Kosten deutlich besser steuern.

Unterm Strich gilt: Hohe Ausgaben entstehen durch das Zusammenspiel aus Funktionen, Technik, Design und Betrieb. Wer diese Treiber kennt, trifft bessere Entscheidungen – fachlich, finanziell und strategisch.

Native vs Cross-Platform vs PWA: Aufwendungen & Trade-offs

Die Wahl des technischen Ansatzes hat großen Einfluss darauf, wie hoch die Aufwendungen am Ende ausfallen. Gleichzeitig bestimmt sie, wie schnell Sie live gehen, wie gut die Anwendung performt und wie aufwendig Wartung und Weiterentwicklung werden. Es gibt keine „beste“ Lösung für alle – sondern nur die passende für Ihr Ziel, Ihr Budget und Ihren Zeitplan.

Native Entwicklung (iOS / Android getrennt)

Bei der nativen Entwicklung wird für iOS und Android jeweils eine eigene Native Anwendung gebaut. Das lohnt sich besonders bei hohen Anforderungen an Performance, Stabilität und Zugriff auf Hardware-Funktionen wie Kamera oder Sensoren. Der Nachteil: zwei Codebasen bedeuten höhere Entwicklungsausgaben und mehr Aufwand bei Tests und Wartung. Ideal für skalierende Produkte mit hohen Qualitätsansprüchen.

Cross-Platform / Hybrid

Cross-Platform-Ansätze nutzen einen gemeinsamen Code für mehrere Plattformen. Das senkt den Aufwand und beschleunigt den Start – besonders attraktiv für ein erstes MVP. Eine Hybrid-App erlaubt die Abdeckung von iOS und Android mit einem Team. Allerdings gibt es Einschränkungen bei komplexen oder hardwarenahen Funktionen, was manchmal zusätzliche native Module erfordert.

PWA als Budget-Option

Eine PWA ist technisch eine Web-Anwendung, die sich wie eine native App anfühlt. Sie eignet sich gut für Content-Plattformen, interne Tools oder einfache Service-Anwendungen. Der größte Vorteil sind niedrige App programmieren lassen Kosten und ein schnelles Rollout. Die Grenzen zeigen sich beim Zugriff auf Hardware-Funktionen und beim Offline-Modus.

Ansatz Kosten-Tendenz Time-to-Market Wartung Best for
📱 Native
Hoch Langsamer Hoch Performance-kritische Apps, komplexe Funktionen
🔁 Cross-Platform
Mittel Schnell Mittel MVPs, Business-Apps, begrenztes Budget
🌐 PWA
Niedrig Sehr schnell Niedrig Content, interne Tools, einfache Szenarien

Der richtige Ansatz ist also immer eine strategische Entscheidung. Wer Ziele, Nutzer und Wachstum realistisch einschätzt, kann nicht nur Aufwendungen sparen, sondern auch spätere technische Sackgassen vermeiden.

Stundensätze & Anbieter-Modelle: Was kostet ein Entwickler / eine Agentur?

Neben Funktionsumfang und Technik beeinflusst das gewählte Anbieter-Modell stark die App entwickeln Kosten. Ob Freelancer, Agentur oder eigenes Team – jede Option wirkt sich auf Preis, Risiko und Steuerbarkeit aus. 2026 lohnt sich ein genauer Blick auf die Unterschiede.

Freelancer vs Agentur vs Inhouse/Team

Freelancer sind oft flexibel und günstig, ideal für klare Aufgaben oder frühe Phasen. Nachteile: Abhängigkeit von einer Person, begrenzte Verfügbarkeit. Projektmanagement und Qualitätssicherung liegen meist bei Ihnen.

Eine Agentur bietet strukturierte Abläufe, eingespieltes Projektmanagement und mehrere Fachrollen. Risiken verteilen sich, aber die Aufwendungen sind höher durch Koordination und Overhead. Für komplexere Anwendungen oft die stabilere Wahl.

Ein eigenes Team gibt Kontrolle, bedeutet aber Fixausgaben und Recruiting-Aufwand. Für ein MVP selten wirtschaftlich.

Beispielhafte Stundensätze & was drinsteckt

Die folgenden Zahlen dienen als grobe Orientierung für 2026. Region, Spezialisierung und Projekttyp können die Werte deutlich beeinflussen.

Typ Stundensatz (ca.) Typisch enthalten Oft nicht enthalten
🎓 Freelancer (Einsteiger)
40–60 € Entwicklung, einfache Abstimmung Konzeption, Tests, PM
👨‍💻 Freelancer (erfahren)
60–90 € Entwicklung, Beratung QA, Vertretung
💎 Freelancer (Spezialist)
90–130 € Spezial-Know-how Projektsteuerung
🏢 Agentur (Standard)
80–120 € PM, QA, Entwicklung Umfangreiche Strategie
👑 Agentur (Premium)
120–180 € End-to-End, Beratung, höchste Qualitätsstandards, Enterprise-Fokus

Ein höherer Stundensatz bedeutet nicht automatisch einen höheren Gesamtaufwand. Strukturierte Prozesse und klare Verantwortlichkeiten sparen Zeit und vermeiden Korrekturen. Entscheidend ist die Passung zu Ihrem Budget, Ihrer Erfahrung und der Projektkomplexität.

Die Wahl des Modells beeinflusst Aufwendungen, Qualität und Risiko stark. Wer auf das Gesamtpaket schaut, trifft langfristig die bessere Entscheidung.

Beispiele & Mini-Kalkulation: So kommt ein Preis zustande

Konkrete Beispiele machen die Kosten einer App Entwicklung besser verständlich als allgemeine Preisspannen. Die folgenden vereinfachten Kalkulationen für 2026 zeigen typische Aufschlüsselungen – nicht als Festpreis, sondern zur besseren Einschätzung von Aufwand und Prioritäten. 

Beispiel „einfache Anwendung“ (wenige Screens, wenig Backend)

Dieses Szenario eignet sich perfekt für ein schlankes MVP oder eine interne Anwendung. Mit wenigen Screens, klarem Zweck und minimaler Backend-Logik bleibt der technische Aufwand überschaubar. Hier kommt es besonders auf eine saubere Konzeption an.

Bereich Anteil Beispielkosten
🧭 Konzeption
ca. 15 % 3.000 €
🎨 Design
ca. 20 % 4.000 €
💻 Entwicklung
ca. 50 % 10.000 €
Testing
ca. 15 % 3.000 €
📊 Gesamt
100 % ca. 20.000 €

Testing spart hier später Zeit und Aufwendungen. Der Aufwand bleibt kontrollierbar, wenn Scope und Ziel definiert sind.

Beispiel „komplexe Anwendung“ (2 Plattformen + Backend)

Es handelt sich um eine vollwertige Business- oder Kunden-Anwendung für iOS und Android. Mehr Nutzerrollen, komplexe Schnittstellen und ein zentrales Backend treiben die Ausgaben nach oben. Genau hier zeigen sich die wichtigsten Aufwandtreiber.

Bereich Anteil Beispielkosten
🧭 Konzeption & Architektur
ca. 10 % 10.000 €
🎨 UI/UX Design
ca. 15 % 15.000 €
📱 Entwicklung (2 Plattformen)
ca. 35 % 35.000 €
🧩 Backend & API
ca. 25 % 25.000 €
QA & Testing
ca. 10 % 10.000 €
📊 Gesamt
100 % ca. 95.000 €

Das Backend wird zum größten Geldausgabenblock: Datenlogik, Sicherheit, Benutzerverwaltung und Performance fordern ihren Tribut. Zusätzliche Integrationen wie Payment, CRM oder Analyse-Tools erhöhen Entwicklungs- und Testaufwand weiter. Auch das Testing wächst überproportional, da zwei Plattformen und mehr Logik abgesichert werden müssen.

Diese Beispiele machen deutlich, warum sich Aufwendungen nie auf einen einzigen Faktor reduzieren lassen. Wer versteht, wo das Geld tatsächlich fließt, kann bewusster priorisieren und seine Anwendung gezielt im passenden Budget-Rahmen umsetzen.

Laufende Aufwendungen nach dem Launch: TCO statt nur Build-Kosten

Viele unterschätzen die laufenden Ausgaben nach dem App-Launch und konzentrieren sich nur auf die Entwicklung. Doch die Total Cost of Ownership (TCO) umfasst auch regelmäßige Ausgaben, die genauso wichtig sind.

Wartung, Updates, Bugfixes, OS-Änderungen

Auch nach dem Launch Ihrer Anwendung fallen kontinuierlich Aufwendungen an – vor allem für Wartung, Updates und Bugfixes. Als Faustregel können Sie mit jährlich etwa 10–20 % des ursprünglichen Entwicklungsbudgets rechnen. Bei Entwicklungskosten von 50.000 € sind das also zwischen 5.000 und 10.000 € pro Jahr.

Warum ist das wichtig? Neue Versionen von iOS und Android erfordern oft Anpassungen, Sicherheitsupdates müssen eingespielt werden und manchmal braucht es auch Optimierungen für neue Geräte. Nur so bleibt Ihre Anwendung stabil, sicher und langfristig nutzbar.

Hosting/Cloud, APIs, Monitoring, Analytics

Ein weiterer wichtiger Aufwendungenfaktor sind die Hosting- und Cloud-Ausgaben. Gerade wenn die App wächst und mehr Traffic hat, steigen die Server-Ausgaben. Während kleine Anwendungen noch mit günstigen Lösungen auskommen, brauchen größere Projekte oft leistungsfähige Cloud-Dienste.

Auch APIs und externe Integrationen bringen laufende Geldausgaben mit sich. Diese müssen gewartet und überwacht werden. Analytics und Monitoring-Tools helfen dabei, Probleme früh zu erkennen und die Nutzererfahrung zu verbessern.

Die Kosten für App Entwicklung werden also nicht nur von der Initialentwicklung bestimmt. Wer die TCO realistisch einschätzt, vermeidet böse Überraschungen und plant langfristig erfolgreich.

Low-/No-Code 2026: Wie Sie die Aufwendungen senken

Die App entwickeln Kosten können schnell ausufern – vor allem, wenn Sie für jedes Detail eine maßgeschneiderte Lösung brauchen. Doch 2026 gibt es smarte Alternativen: Low-Code- und No-Code-Plattformen. Sie helfen, Anwendungen nicht nur schneller, sondern auch deutlich günstiger umzusetzen. Doch die Frage bleibt: Wann lohnen sich diese Tools wirklich – und wo sind klassische Entwicklungsansätze trotzdem die bessere Wahl? 

Wann Low-/No-Code wirklich spart

Low-Code und No-Code haben sich stark weiterentwickelt und eignen sich besonders gut für kleinere Projekte oder erste Versionen. Besonders nützlich sind sie in diesen Fällen:

  • MVP (Minimal Viable Product): Ideal zur schnellen Validierung von Ideen ohne tiefe Programmierkenntnisse;
  • Interne Anwendungen: Perfekt für einfache Tools wie Formulare oder Workflows mit maßgeschneiderter Anpassung;
  • Einfache Portale und Admin-Panel: Eine kostengünstige Option für übersichtliche Admin-Oberflächen mit klaren Funktionsanforderungen.

In solchen Szenarien können Low-Code- oder No-Code-Plattformen die App programmieren Kosten erheblich senken und gleichzeitig den Time-to-Market beschleunigen.

Grenzen & versteckte Aufwendungen

App erstellen kosten Grenzen & versteckte Aufwendungen

Trotz der Vorteile gibt es kritische Einschränkungen. Vendor Lock-in kann spätere Plattformwechsel teuer machen. Bei wachsender Nutzerzahl stoßen diese Lösungen oft an ihre Skalierbarkeit-Grenzen. Vorgefertigte Schnittstellen limitieren komplexe Integrationen, und Compliance-Anforderungen wie DSGVO werden häufig nicht vollständig abgedeckt. Was anfangs wie ein Sparprogramm aussieht, kann am Ende durch versteckte Aufwendungen und Limitierungen sogar mehr verschlingen als eine Custom-Lösung.

Entscheidungs-Checkliste

Bevor Sie sich für Low- oder No-Code entscheiden, sollten Sie diese Punkte bedenken:

  1. Brauchen wir einen Offline-Modus? 

Low-/No-Code-Plattformen unterstützen nicht immer den Offline-Betrieb, was für bestimmte Anwendungen erforderlich sein kann;

  1. Benötigen wir Gerätefunktionen wie Kamera oder GPS? 

Wenn Ihre App auf spezielle Hardwarefunktionen angewiesen ist, sind Low-/No-Code-Plattformen möglicherweise nicht ausreichend;

  1. Wird ein Custom UI benötigt? 

Für sehr individuell gestaltete Nutzeroberflächen kann eine No-Code-Plattform eingeschränkte Designmöglichkeiten bieten.

  1. Wird die Anwendung auf 100K+ Nutzer skalieren müssen?

Wenn Ihre Anwendung eine hohe Skalierbarkeit benötigt, können Low-/No-Code-Lösungen schnell an ihre Grenzen stoßen;

  1. Sind komplexe Integrationen erforderlich?

Externe APIs oder Integrationen können mit Low-/No-Code-Plattformen schwieriger zu implementieren sein;

  1. Haben wir spezifische DSGVO-Anforderungen?

Achten Sie darauf, dass die Plattform DSGVO-konform ist – besonders dann, wenn Ihre Anwendung mit personenbezogenen Daten arbeitet;

  1. Ist der Time-to-Market kritisch?

Falls Sie eine schnelle Markteinführung anstreben, sind Low-Code- und No-Code-Lösungen ideal. Sie beschleunigen den Entwicklungsprozess erheblich und helfen, Ihr Produkt ohne lange Wartezeiten live zu bringen.

Dies hilft Ihnen, die Low-Code- oder No-Code-Option in Bezug auf Ihre spezifischen Anforderungen und das Budget zu bewerten.

Projekt-Check: Low-/No-Code oder Custom?

Xmethod prüft in kurzer Zeit, welcher Ansatz Ihre App 2026 am günstigsten und sichersten zum Ziel bringt:

  • Ermittlung der Budget-Range,
  • Erstellung einer MVP-Roadmap,
  • Durchführung eines Risiko-/TCO-Checks.

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Kosten sparen ohne Qualitätsverlust 

Die Anwendung-Entwicklung kann teuer werden, besonders wenn man auf viele Funktionen setzt. Doch es gibt Wege, um 2026 Aufwendungen zu senken, ohne die Qualität zu opfern.

MVP & Scope (Must-have vs Nice-to-have)

Ein klar definiertes MVP hilft, sich auf die wirklich notwendigen Funktionen zu konzentrieren und „Nice-to-have“-Features später nachzulegen. So behalten Sie den Funktionsumfang im Griff, begrenzen den Scope und sparen Geldausgaben – gleichzeitig kommt Ihre Anwendung schneller auf den Markt. Ein schlanker Start hat noch einen Vorteil: Sie erhalten frühes Feedback von echten Nutzern, das direkt in die Weiterentwicklung einfließen kann.

Erst eine Plattform / Prototyp

Entwickeln Sie zunächst einen Prototyp für nur eine Plattform, um die Marktakzeptanz zu testen. Dies reduziert das Risiko und die Anfangskosten. Bei Erfolg kann die Anwendung später auf eine zweite Plattform erweitert werden. So vermeiden Sie doppelte Investitionen in ungetestete Ideen und passen die Anwendung gezielt an den Nutzerbedarf an.

Angebote vergleichen

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie Angebote vergleichen. Achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Qualität und Details:

  • Klare Etappen und Meilensteine: Ein gutes Angebot sollte klare Projektphasen und Meilensteine enthalten, damit Sie den Fortschritt überwachen können. So vermeiden Sie Überraschungen und können das Projekt effizient steuern;
  • Detaillierter Funktionsumfang: Der Funktionsumfang sollte genau beschrieben sein, damit nachher keine ungeplanten Aufwendungen entstehen;
  • Qualitätssicherung (QA): Ist QA im Preis enthalten? Eine gute Qualitätssicherung stellt sicher, dass Ihre Anwendung stabil läuft und Fehler rechtzeitig behoben werden;
  • Ownership des Codes: Sie sollten die vollen Rechte am Code haben, um später Änderungen vorzunehmen oder die App weiterzuentwickeln;
  • Support nach dem Release: Prüfen Sie, ob Support nach dem Release im Angebot enthalten ist. Dieser ist wichtig für Updates und Bugfixes nach dem Launch;
  • Transparente Preisstruktur und Projektmanagement: Ein transparentes Angebot sollte alle Ausgaben und Projektmanagement-Phasen klar kommunizieren. Dies hilft, versteckte Zusatzkosten zu vermeiden.

So stellen Sie sicher, dass Sie ein faires und transparentes Angebot erhalten – sowohl in puncto Qualität als auch bei den Geldausgaben.

Fazit: So finden Sie den richtigen Weg für Ihre App-Entwicklung

Die App erstellen Kosten werden 2026 von mehreren Faktoren bestimmt. Der Funktionsumfang ist zentral: Je mehr Features und komplexe Funktionen Sie integrieren, desto höher fallen die Ausgaben aus. Auch die Wahl der Plattformen – ob nur iOS, nur Android oder beide – wirkt sich erheblich auf den Preis aus. Zusätzlich bestimmen Backend-Anforderungen und die Qualität der Entwicklung die Gesamtausgaben.

Nicht zu unterschätzen sind die laufenden Ausgaben nach dem Launch: Regelmäßige Updates, Wartung und Support schlagen mit etwa 10–20 % des initialen Budgets zu Buche. Diese sollten von Anfang an eingeplant werden.

Wenn Sie unsicher sind, ob Low-/No-Code für Ihr Projekt ausreicht oder welche Technologie am besten passt: Ein kostenloser Projekt-Check von Xmethod bringt Klarheit und unterstützt Sie dabei, die optimale Lösung für Ihre Anwendung zu finden. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!

Frequently Asked Questions

Was kostet es, eine Anwendung programmieren zu lassen 2026?

Die Preisspanne reicht von ca. 10.000 € für ein einfaches MVP bis über 250.000 € für komplexe Apps. Der finale Preis hängt stark vom gewünschten Funktionsumfang ab. Unser Tipp: Starten Sie mit einer klaren Liste Ihrer Kernfunktionen, um den Rahmen einzugrenzen.

Warum sind die Aufwendungen für App-Entwicklung so unterschiedlich?

Mehrere Ausgabentreiber beeinflussen den Preis: Plattformen, Features, Backend, Design, Team und Zeitplan. Die Komplexität Ihrer Anwendung bestimmt maßgeblich die Aufwendungen. Unser Tipp: Je detaillierter Ihre Vorstellung ist, desto genauer kann die Schätzung ausfallen.

Was ist günstiger: native oder cross-platform?

In der Regel ist eine Cross-Platform-Entwicklung mit Frameworks wie Flutter oder React Native initial um etwa 20–40 % günstiger, da ein Codebase für beide Systeme genutzt wird. Für Anwendungen, die maximale Performance und Nutzererfahrung benötigen, kann eine Native Anwendung jedoch die bessere Wahl sein. Unser Tipp: Lassen Sie sich basierend auf Ihren Anforderungen beraten, was für Ihr Budget und Projekt sinnvoller ist.

Wie viel Budget sollte man für Wartung einplanen?

Planen Sie jährlich etwa 10–20 % der initialen Entwicklungskosten für die Wartung und laufende Aufwendungen ein. Dies deckt Betriebssystem-Updates, Fehlerbehebungen, Sicherheitsupdates und kleinere Anpassungen ab. Diese TCO ist für den langfristigen Erfolg essenziell. Unser Tipp: Ein Wartungsvertrag mit Ihrem Entwickler bringt Planungssicherheit.

Kann ich mit No-Code eine professionelle App bauen?

Für einfache Anwendungen sind No-Code-Tools ideal, um schnell ein MVP zu testen. Bei individuellen Funktionen oder Skalierbarkeit stößt man jedoch an Grenzen. Unser Tipp: Testen Sie Ihre Idee mit No-Code, investieren Sie aber in Custom-Development für das Wachstum

Welche Infos braucht eine Agentur für ein Angebot?

Für ein genaues Angebot benötigen Sie Angaben zu Zielgruppe, Funktionen, Plattformen, Design, Zeitrahmen und Budget. Eine gründliche Konzeption ermöglicht eine präzise Aufwandsschätzung. Unser Tipp: Erstellen Sie vor dem Gespräch ein kurzes Anforderungsdokument (mind. 1–2 Seiten).

Wie lange dauert die Entwicklung typischerweise?

Ein MVP entsteht oft in 3–6 Monaten. Komplexe Anwendungen mit vielen Features benötigen 6–12 Monate oder länger. Der Zeitrahmen hängt vom Umfang und der Teamgröße ab. Unser Tipp: Realistische Zeitplanung vermeidet Druck und Qualitätseinbußen.

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