Wie ich den Krebs besiegt und begonnen habe, Unternehmen im Gesundheitswesen zu helfen

Die Geschichte
Vor einigen Jahren betrat ich die Geschäftswelt, indem ich eine IT-Agentur gründete. Doch zuvor musste ich eine dramatische Lebenserfahrung durchmachen, für die ich heute dankbar bin.
In den letzten 20 Jahren war das Laufen ein großer Teil meines Lebens. Ich lief täglich, in jeder Situation, bei jedem Wetter und überall auf der Welt. Kurz nachdem ich meinen Sohn zur Welt gebracht hatte, begann ich, für einen Halbmarathon zu trainieren. Es war ein Traum, den ich mir unbedingt erfüllen wollte. Mein Baby war gerade einmal drei Monate alt, als seine Mama in den aktiven Trainingsmodus wechselte. Es war nicht einfach, aber mein Herz füllte sich mit Freude, weil ich wusste, dass ich das tat, was ich schon immer geliebt hatte.

Der Tag des Wettkampfs kam und ich gesellte mich zu einer großen Menge von Laufbegeisterten. Die Menge war nicht nur groß – sie war riesig: Es müssen mindestens zehntausend von uns dort gewesen sein! Das Startsignal ertönte und meine Welle setzte sich in Bewegung. Ich fühlte mich wie auf Wolke sieben!
Doch schon nach nur drei Kilometern bemerkte ich, dass etwas ernsthaft nicht stimmte. Mein Körper war nicht wie sonst. Ich keuchte und mein Puls schoss so hoch, dass ich anhalten musste. Ich war alarmiert, überrascht, verwirrt. Es war das erste Mal, dass mir so etwas passierte. Doch selbst da gab ich nicht auf. Mit all meiner Willenskraft brachte ich die Strecke zu Ende.
Der nächste Tag, nun schon vier Jahre her, ist mir noch frisch in Erinnerung. Immer noch erschöpft, ging ich zum Arzt, um zu verstehen, was mit mir nicht stimmte.
Es wurden Untersuchungen durchgeführt und dann kam eine eindeutig schockierende Diagnose: eine akute Form von Leukämie. Was? Ich dachte, die Welt bräche um mich herum zusammen. Da war ich nun, eine junge Frau in ihren besten Jahren, mit einem fünf Monate alten Baby. Und jetzt... Krebs? Das ergab einfach keinen Sinn.

Ich ging nach Berlin, Deutschland, und hatte das Glück, dort den absolut besten Arzt zu finden. Ja, ausgerechnet Berlin! Damals hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich nur drei Jahre später dort ein Unternehmen und ein großartiges, 30 Köpfe starkes Team haben würde: mein Dream-Team!
Dieser schwierige Moment markierte nicht nur den Beginn meiner Genesung, sondern auch eines völlig anderen Lebenswegs – eines, auf dem ich nun ein Unternehmen führe, in das ich einen großen Teil von mir selbst und meiner Energie stecke.
Vier Jahre später bin ich in Remission. Und ich laufe genauso wie zuvor, nur mehr. Inzwischen zähle ich über 20 Halbmarathons und zwei volle (42,2-km-)Marathons zu meinen Errungenschaften.

Fazit
Dank des Laufens reise ich in jeden Winkel der Welt – um an Wettkämpfen teilzunehmen, aber nicht nur: Heutzutage habe ich, wo immer ich mich befinde, meist auch Kontakte und Geschäftsprojekte dort. Diese Verbindung von Business und Laufen ließ mich erkennen, wie weitreichend die Gesundheitsbranche ist und wie viele Leben sie berührt... und rettet!
Wenn wir die Gelegenheit bekommen, für einen Kunden im Gesundheitswesen zu arbeiten, gebe ich mich stets ganz dem Projekt hin, arbeite und lebe es, als stünde meine eigene Gesundheit auf dem Spiel. Ich behandle meine Arbeit genau so, wie ich selbst gerne von anderen behandelt werden möchte. Aber ich kultiviere auch Geduld und langfristiges Denken, sowohl bei mir selbst als auch in meinem Team: Wie ich gerne sage – wer ein Boot vertäuen will, muss zuerst einen Steg bauen.


