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EmpathiaKI-Ernährungs-Tracker für bariatrische Patienten

Ein KI-Chat statt fünf Wellness-Apps, entwickelt mit einem Bariatrie-Chirurgen für die Zeit vor und nach der Operation.

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Python · Flutter · RAG-Architektur · KI-/ML-ModelleTechnologien
Mobile AppPlattform
RAG-AssistentKI
30 InterviewsForschung
GesundheitswesenBranche
MVP-Aufbau — von der Marktforschung bis zum LaunchDauer
DeutschlandDeutschlandLand
50+ Bewertungen
1K+Installationen
Kurzbeschreibung01

1. Mai 20253 Min. Lesezeit

Empathia ist ein internes Startup der xmethod-Partner, entstanden mit einem praktizierenden Bariatrie-Chirurgen als Gesicht der Marke. Das Ziel: ein ganzes Regal an Wellness-Apps durch einen einzigen KI-gestützten Tracker ersetzen – zuerst für bariatrische Patienten, gleich danach für alle, die gesünder leben wollen.

Was wir gemacht haben

Produktstrategie & MarktforschungEntwicklung des KI-/RAG-AssistentenMobile App-Entwicklung (Flutter)Backend-Entwicklung (Python)UX/UI-DesignArchitektur für Wearable-Integration

Aufgaben

  1. 1Mehrere Wellness-Apps durch einen KI-gestützten Ernährungs- und Gesundheits-Tracker ersetzen
  2. 2Vorbereitung auf die bariatrische Operation und Nachsorge vereinfachen
  3. 3KI-Assistenten für Abnehmen, Gewicht halten oder Zunehmen bauen
  4. 4Wearable-Integration ab dem ersten Release einplanen
  5. 5Nachfrage und Nischenstrategie mit Patienteninterviews validieren

Team

  • Marketing-Researcher×1
  • Business-Analyst×1
  • Backend-Entwickler×1
  • Mobile-Entwickler×1
  • QA-Engineer×1
  • Designer×1
  • Operations Manager×1
Auf einen Blick02

Das Projekt auf einen Blick

Ausgangslage

Patienten jonglieren mit mehreren Wellness-Apps, keine davon ist für das Leben vor und nach einer bariatrischen Operation gemacht. Ein Produkt nur für diese Nische ließe sich schwer monetarisieren.

Lösung

Ein mobiler Tracker, in dem jede Kernfunktion in einem Chat mit einem KI-Assistenten steckt – per RAG gestützt auf die Materialien des Chirurgen, peer-reviewte Studien und WHO-Daten.

Ergebnis

Ein MVP mit klarer Nischen-Spezialisierung, in Interviews mit der Zielgruppe validierter Nachfrage und einer Architektur, die für einen breiteren Wellness-Markt bereit ist.

  • 30

    Tiefeninterviews mit bariatrischen Patienten

  • ~100.000

    potenzielle bariatrische Patienten in Europa als Kernmarkt

  • 10–15x

    größerer adressierbarer Markt nach Erweiterung auf Wellness

    Schätzung aus der Marktforschung

  • 5

    Kernfunktionen in einem KI-Chat

Das Produkt

Ein Startup mit einem Chirurgen als Gesicht

Empathia haben die xmethod-Partner gemeinsam mit einem praktizierenden Bariatrie-Chirurgen aufgebaut. Der Arzt ist Ideengeber und Gesicht des Produkts zugleich: über 20 Jahre Praxis, mehr als 1.000 Operationen, Vorträge auf internationalen Konferenzen, TV-Auftritte und ein eigenes YouTube-Publikum. Diese Reichweite brachte dem Produkt vom ersten Tag an ein Publikum, das ihm vertraut.

Empathia, KI-Ernährungs- und Gesundheits-Tracker

Die Ausgangslage

Eine Nische, für die es keine App gab

Gefragt war ein Ernährungs- und Gesundheits-Tracker mit Fokus auf bariatrische Patienten, von Anfang an skalierbar auf eine deutlich breitere Zielgruppe. Nur in der chirurgischen Nische zu bleiben, wäre ein echtes Monetarisierungsrisiko gewesen.

  • Zu viele Apps

    Für Essen, Wasser, Gewicht und Aktivität nutzen Menschen jeweils eine eigene App.

  • Keine Spezialisierung

    Keine App am Markt ist für das Leben vor und nach einer bariatrischen Operation gemacht.

  • Schwer zu monetarisieren

    Kostenlose Modelle wie bei FatSecret deckeln den Umsatz, und die Nische allein ist klein.

Analyse

30 Interviews und eine Nischenstrategie

Wir haben den Markt und die wichtigsten Wettbewerber analysiert (MyFitnessPal, FatSecret, YAZIO) und 30 Tiefeninterviews mit Patienten nach einer bariatrischen Operation geführt. Das Ergebnis: Nutzer kombinieren mehrere Apps, konsequentere Paywall-Modelle verdienen mehr, und niemand bedient bariatrische Patienten gezielt.

Produktkonzept

Ein Fenster für die ganze Gesundheit

Statt eines Labyrinths aus Screens haben wir einen zentralen Hub entworfen: Jede Kernfunktion steckt im Chat mit dem KI-Assistenten, dazu ein eigener Strang für die Zeit vor und nach der Operation. Eine einheitliche Oberfläche, möglichst wenige Schritte bis zur Aktion und multimodale Eingabe per Sprache, Text oder Foto.

  • Tagebuch für Ernährung, Wasser, Gewicht und Aktivität
  • Kalorien- und Makro-Zählung für jede Mahlzeit
  • Ernährungsempfehlungen nach persönlichen Vorlieben
  • Terminbuchung für eine Beratung beim Arzt
  • Hochladen und Analysieren medizinischer Befunde
  • Sprach-Logging (Hypothese)

    In den Interviews zeigte sich: Niemand fotografiert sein Essen gern in der Öffentlichkeit. Einfach sagen, was man gegessen hat – das System erkennt die Mahlzeit und trägt die Makros ein. Getestet wird das nach dem MVP-Launch.

  • Streaks, die Verhalten bewerten

    Tages-, Wochen- und Monats-Streaks bewerten das Gesamtverhalten, nicht eine einzelne geloggte Mahlzeit.

  • Wearables ab der Design-Phase

    Die Architektur wurde mit Input eines Data-Engineers eines internationalen Wearable-Startups auf Wearables ausgelegt.

KI & RAG

Ein Assistent mit medizinischer Grundlage

Der Assistent erfasst Mahlzeiten, gibt Lifestyle-Empfehlungen nach Vorlieben und Gesundheitswerten, analysiert hochgeladene medizinische Daten und schlägt Rezepte vor. Per RAG stützt er sich auf die eigenen Materialien des Chirurgen, peer-reviewte Studien aus geprüften Quellen und WHO-Daten – nicht auf generische Tipps aus dem Netz.

Tech-Stack

Flutter, Python und RAG

  • Flutter

    Die mobile App mit einer Chat-Oberfläche für alle Kernszenarien.

  • Python

    Backend für Tagebuch, Profile und den KI-Assistenten.

  • RAG-Architektur

    Antworten auf Basis der Materialien des Chirurgen, Studien und WHO-Daten.

  • KI-/ML-Modelle

    Mahlzeiten-Logging, Empfehlungen und Analyse medizinischer Befunde.

Ergebnisse

Kein Kalorienzähler, sondern ein Begleiter

Empathia begleitet den ganzen Weg – von der Vorbereitung auf die Operation bis zu Gewohnheiten, die bleiben. Das Produkt verbindet medizinische Expertise, Produktdenken und KI und kann dadurch weit über die enge Nische hinaus wachsen.

  • Ein MVP mit einer echten, differenzierenden Nischen-Spezialisierung
  • Nachfrage validiert durch direkte Forschung mit der Zielgruppe
  • Produkt- und Technikarchitektur, bereit für ein breiteres Wellness-Publikum
  • Grundlage für Monetarisierung über Partner-Services: Essenslieferdienste, Labore, Kliniken

Roadmap

Wie es weitergeht

  • Sprachbasiertes Food-Logging nach dem MVP-Launch mit echten Nutzern testen
  • Ein eigenes Tracker-Armband, aktuell als Prototyp
  • Partner-Integrationen mit Essenslieferdiensten, Laboren und Kliniken
Kontakt04

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Dennis Polevik

Dennis Polevik

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