SportsForce bringt in den USA Nachwuchsathleten und College-Coaches zusammen: eine Web-Plattform mit tausenden Nutzern und eine mobile App, die wie Tinder fürs Recruiting funktioniert. Das Team des Kunden startete die App in FlutterFlow und kam bei der Swipe-Logik nicht weiter. Unser Entwickler stieg für 10 Monate im Outstaff ein und brachte sie in Produktion.
Was wir gemacht haben
Aufgaben
- 1Sync mit der bestehenden Web-Datenbank
- 2Nutzerprofile mit Foto- und Video-Uploads
- 3Individuelle Listen und Kandidaten-Sammlungen
- 4Suche und Filterung
- 5Matching-System
- 6Chats
- 7Tägliches Anzeige-Limit
Team
- FlutterFlow-Entwickler×1
- Backend-Engineer (Supabase)×1
- Product Manager×1
- QA-Engineer×1
Das Projekt auf einen Blick
Ausgangslage
Eine ohne Entwickler gebaute No-Code-App blieb an komplexen Screens, der Matching-Logik und der Anbindung an eine laufende Web-Datenbank hängen.
Lösung
Ein FlutterFlow-Entwickler im Team des Kunden: eigenes Swipe-Widget, Matching auf Uni-Ebene, dreistufiges Ranking, Listen, Medien in der App und Geo-Berechnung auf dem Server.
Ergebnis
Die mobile App ging als eigenständiges Produkt in Produktion, nicht als abgespeckte Kopie der Web-Version.
10 Mon.
Outstaff-Entwickler im Kundenteam, Feb. – Dez. 2025
2
Nutzerrollen: Nachwuchsathleten und College-Coaches
5
neue Athleten pro Coach und Tag, bewusst begrenzt
0
externe Geo-API-Aufrufe: Distanz wird auf dem Server berechnet
Der Kunde
Eine Recruiting-Plattform von Baseball-Profis
Gegründet wurde SportsForce von ehemaligen Profi-Baseballspielern, US-Meistern und Medaillengewinnern. In zehn Jahren wurde daraus eines der beliebtesten Recruiting-Tools für Schulen, Colleges und Universitäten im Land. Die Web-Plattform hatte bereits tausende Nutzer, eine eigene Datenbank und eingespielte Prozesse. Die mobile App war der nächste Schritt.
Die Ausgangslage
No-Code ist auch Code
Die Hypothese des Kunden: Die App lässt sich schnell und ohne Entwickler in FlutterFlow bauen. Das trug bis zu komplexen Screens, Matching und der Anbindung an das laufende System. Über Partner kam der Kunde zu uns, und wir stellten einen FlutterFlow-Entwickler im Outstaff, erst in Teilzeit, dann in Vollzeit, auf Augenhöhe mit dem CTO und in dessen Zeitzone.
Swipen und Scrollen
Karten sollten seitlich wischen, vertikal scrollen und ein ganzes Profil tragen. Standard-FlutterFlow schaffte das nicht.
Kein 1:1-Match
Zwei Rollen, und der Athlet matcht mit einer Universität, deren Coaches sich das Gespräch teilen.
Ein laufendes System
Profile, Listen und Status mussten mit einer Web-Datenbank synchron bleiben, die tausende nutzen.
Produktlogik
Matching mit einer Organisation
Ein Match, der ganze Trainerstab
Ein Athlet liked ein Programm, ein Coach liked zurück, und das Match entsteht mit der Universität. Ab dann sehen Head Coach, Assistenten, Koordinatoren und Scouts denselben Chat. Nachrichten gehen im Namen der Universität raus, nicht einer einzelnen Person.

- [01]
Harte Filter
Position, Region, akademische Vorgaben und bereits anderweitig gebundene Athleten fallen raus.
- [02]
Sportlicher Fit
Kennzahlen werden mit dem Zielbereich des Programms verglichen, die nächsten Werte ranken höher.
- [03]
Akademik und Signale
Akademische Gruppen mit höchstens einer Stufe Abweichung, bei Gleichstand früheres Interesse oder Listen.
So sehen Coaches die Athleten, die am besten zu ihrem Programm passen, nicht nur die stärksten der Datenbank. Jeder Coach bekommt höchstens fünf neue Athleten pro Tag, danach wartet der Feed auf den Reset oder ein Paket zusätzlicher Anzeigen. Abos waren noch nicht live, die Logik steckt aber schon in der Architektur.
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Recruiting wie ein Profi
In drei Schritten zum ersten Match
Das Onboarding erklärt das Produkt auf drei Screens: verifizieren und Profil übernehmen, passende Kandidaten matchen, Recruiting starten und die besten organisieren. Die dunkle Oberfläche mit roten Akzenten zieht sich durch die ganze App.

Ein eigenes Swipe-Widget
Die Karte haben wir von Grund auf gebaut: seitliches Wischen, vertikales Scrollen durch Stats, Links und Medien, dazu visuelles Feedback bei Zusage oder Absage. Position, Schlaghand, Jahrgang, Größe, Gewicht und Werte wie 60-Yard-Dash oder Pop Time stehen auf einer Karte.

Spielvideos direkt in der Karte
Coaches entscheiden nach Videos genauso wie nach Zahlen. Fotos und Videos werden ohne Formatvorgaben hochgeladen, im System gespeichert und im Profil in unserem eigenen Player mit mehreren Auflösungen abgespielt. Kein Umweg über YouTube, Vimeo oder Cloud-Speicher.

Listen, Suche und Filter
Über Like und Dislike hinaus arbeiten Coaches wie Recruiter: Systemlisten für passende und aussortierte Athleten, eigene Sammlungen wie „Pitcher aus Oregon“, Suche und Filter nach Status, Level und Abschlussjahr. Ändert sich ein Status, zieht jede Liste mit.

Tech-Stack
FlutterFlow mit Engineering darunter
Geplant war die Google-Maps-API für Entfernungen, doch bezahlte Anfragen wachsen mit jedem Nutzer. Wir berechnen die Distanz per Haversine-Formel auf dem Server aus Koordinaten: null externe Aufrufe, genauso anschaulich in Profilen und Suche.
FlutterFlow
App für iOS und Android, Screens und Standardabläufe.
Dart
Eigene Widgets, wo Low-Code endet, allen voran die Swipe-Karte.
Supabase
Backend, synchron mit der bestehenden Web-Plattform.
PostgreSQL
Profile, Listen, Matches und Chats; Distanz per Haversine.
Ergebnisse
Ein eigenständiges Produkt statt Web-Kopie
SportsForce hat eine mobile App mit eigenem Ablauf für Athleten und College-Coaches, in Produktion und synchron mit der Web-Plattform.
- FlutterFlow trägt komplexe Produkte, nicht nur schnelle MVPs, wenn ein erfahrener Entwickler Business-Logik, eigene Komponenten und Integrationen übernimmt.
- No-Code ersetzt keine Entwicklung: Je ernster das Produkt, desto höher die Ansprüche an Architektur und Performance.
- Outstaff funktioniert: ein Spezialist im Team des Kunden, in dessen Prozessen, ohne Festanstellung.
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